Wunderkerzen leuchten auf Museumsinsel - Hammelburg
- mfrank
- 7. Juni 2008
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Feb. 2020
Hammelburg, 06.07.2008
SIMON & GARFUNKEL LEBTEN WIEDER AUF
(as) Das erste Gitarrenriff ertönte, Michael Frank setzte zum Singen an und ein Lächeln glitt über die Gesichter im Publikum. Staunen und freudige Ergriffenheit machten sich breit. Bei geschlossenen Augen wähnte man Simon & Garfunkel auf der Bühne, die auf der Hammelburger Museumsinsel ihre Rückkehr feierten.
Kulturbuntkonzert
Ausverkauft war die kulturbunt-Veranstaltung „Bridge over Saale-Water“ mit der Simon & Garfunkel-Revivalband aus Erfurt. Wer keinen Sitzplatz ergatterte, lehnte an Stehtischen oder saß auf dem niederen Holzzaun an der Saaleböschung. Die untergehende Sonne im Rücken lauschten die Zuhörer in friedlicher Festivalstimmung den drei Musikern Michael Frank (Gitarre, Gesang), Guido Reuter (Flöte, Geige, Gesang) und Sebastian Fritzlar (Gitarre, Piano, Percussion).Frontman Michael Frank ist nicht nur mit gesanglichem, sondern auch mit kabarettistischem Talent gesegnet. Seine lockeren Ansagen münzten jede sich anbahnende sentimentale Weihrauchstimmung in freudige Mitswing-Stimmung um. „Feeling groovy“ raunte er dem Publikum zu und das folgte seinen Instruktionen beim „59th Street Bridge Song“.Natürlich hatten die Erfurter nicht nur Balladen wie „Homeward Bound“, „The Boxer“ oder „Bridge Over Troubled Water“ parat. In Countrymanier interpretierten sie den Welthit „Cecilia“ und rockten los bei „Keep The Customers Satisfied“.Nach der Pause ging es mit „Mrs. Robinson“ ins funkige „Graceland“ von Paul Simon. Die Revivalband hatte das Publikum voll im Griff, kein Fuß der nicht mitwippte, keine Hand die nicht im Takt mitklatschte. Wunderkerzen und Feuerzeuglichter strahlten bei „The Sound of Silence“ in die Saaletalnacht hinaus. Begeistertem Beifall folgten viele Zugaben.
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